Am Muschelsaum

Gedichte
Am Muschelsaum des Meeres
Knirscht Zerschelltes unter den Füßen
Liegt, worauf die Wasser verzichten
Flattern Fetzen von Tang im Wind
Mit scharfem Schnabel wenden die Möwen
Vergangenes, Ausgeworfenes und
Glänzendes im Schlick
Während Welle um Welle
Neuen Nachlass ausgießt

In den salzigen Spülsaum der Zeit

Wir aber gehen unterm Gesang der Vögel
Und sammeln Erinnerungen ein
Muscheln, Stöcke und Steine
Die vielleicht überdauern

Oder die wir später woanders verstreuen

Am Horizont ziehen große Schiffe
Mit Hoffnung im Bauch zur See

 

2 Gedanken zu “Am Muschelsaum

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s