An der Biegung des Flusses – ein Buch über die Werra

Prosa

An der Biegung des Flusses – ein Buch über die Werra

Wer in der Geschichte eines Flusses liest, versteht auch seine eigene Geschichte. Die erste Flussbiographie der Werra lässt Thüringens zweitgrößten Fluss in all seinen Facetten aufleuchten. „An der Biegung des Flusses“ nimmt die Leser mit auf eine Wanderung, immer dicht entlang der Werra, abseits der Wege und nicht selten durch eine beinahe unentdeckte, verborgene Wildnis. Die Autorin verwebt – ganz in Sinne des Nature Writing – packende, in der Ich-Perspektive geschriebene, Wandererlebnisse und poesievolle Naturbeschreibungen mit Sachinformationen zu den unterschiedlichsten Themen.

„Ich bin viele Kilometer gegangen und habe viele Stunden am Fluss gesessen, beobachtet und geschrieben. Ging ich mehrere Tage hintereinander, hatte ich nicht selten das Gefühl, in der schmalen Wildnis rechts und links der Ufer selbst zu verwildern. Meine Gedanken waren, wenn ich am Fluss ging, einzig und allein beim Fluss, den ich in seinem Wesen und all seinen Aspekten zu erfassen und zu verstehen suchte.“

Der reich bebilderte und mit Zeichnungen der Autorin illustrierte Band ist ein Heimatbuch im besten Sinne – zum Schwelgen, Entdecken und Verstehen.

Das Buch ist Ende August 2022 im Mitteldeutschen Verlag Halle erschienen.
http://www.mitteldeutscherverlag.de

Werra-Buch geht in die zweite Auflage

Prosa

Zweieinhalb Monate nach Erscheinen der Flussbiografie „An der Biegung des Flusses – ein Buch über die Werra“ waren die 1200 Exemplare der Erstauflage beim Mitteldeutschen Verlag bereits Mitte November vergriffen.
Aufgrund der stark gestiegenen Produktionskosten war eine 2. Auflage trotz des Erfolgs des Buches und der ungebrochenen Nachfrage in der aktuellen Krisensituation für den Verlag nicht realisierbar.

Nun aber hat sich das Blatt gewendet. Bei einer zufälligen Begegnung auf dem Weihnachtsmarkt erfuhr der vom Buch begeisterte Eisenacher Unternehmer Shpetim Alaj von der Situation und erklärte sich spontan bereit, den Verlag mit einem Zuschuss zu den Herstellungskosten in vierstelliger Höhe zu unterstützen und so eine zweite Auflage zu ermöglichen. Weitere 1000 Exemplare werden in den nächsten Wochen in den Druck gehen und voraussichtlich ab Januar 2023 verfügbar sein. In den Buchhandlungen sind Bücher der Erstauflage bislang noch vorrätig

„Ich bin von Herzen dankbar für dieses überraschende Wunder in der Vorweihnachtszeit. Es ist toll, dass es Menschen wie Shpetim Alaj gibt, dem unsere Region und unser Fluss so sehr am Herzen liegt, dass er hier helfend eingesprungen ist“, freut sich Autorin Sandra Blume. „11 Lesungen mit über 500 wunderbaren Gästen durfte ich seit Anfang September bis heute in den Dörfern und Städten entlang der Werra halten. Ich las am Flussufer, in Kirchen, in Bibliotheken, Gemeindesälen und Pfarrhäusern. Die Musik dazu ertönte mal auf historischen Instrumenten, auf der Gitarre, der Querflöte, der Orgel und auf dem Klavier. Allen gemeinsam war das Engagement der Organisatoren, die mich eingeladen und die Veranstaltung mit viel Liebe zum Detail vorbereitet hatten; waren Bücher, die weggingen wie warme Semmeln; war diese wunderbare Welle der Zuneigung und Wertschätzung des Publikums für das Buch und den Fluss. Ich blicke mit einer sehr großen Dankbarkeit auf diese letzten Wochen zurück“, so Blume weiter.
Auch Roman Pliske, Geschäftsführer des Mitteldeutschen Verlages, ist dankbar: „Das war die beste Nachricht für den Verlag in diesen Wochen. Wir hätten dieses sehr erfolgreiche Buch gern sofort in der zweiten Auflage drucken wollen. Ohne Herrn Alajs Spende wäre das aber nur zu einem sehr viel höheren Ladenpreis möglich gewesen und es hätte sich dann voraussichtlich deutlich schwerer verkauft.“

Das Buch erscheint auch in der 2. Auflage als hochwertige gebundene Ausgabe und kostet weiterhin 25 Euro.

Am 17. Dezember um 17 Uhr gibt es in Heldra bei Treffurt in der Pension Kleegarten die letzte Lesung in diesem Jahr. Weitere Lesungen für das kommende Jahr sind bereits angefragt.

Mehr zum Buch und zur Autorin unter www.herzhuepfen.com oder unter http://www.mitteldeutscherverlag.de.

Lesereise „An der Biegung des Flusses“

Prosa

Wir sehen uns hoffentlich!!

HörschelFreitag, 17. Juni – 18 Uhr Previewlesung in Dorfkirche

Creuzburg – Sonntag, 17. Juli – 13.30 Uhr
Ort: Stiftsgut

Merkers – Buchpremierenlesung am Freitag, 2. September – 18 Uhr in Zusammenarbeit mit der „Hegegemeinschaft Unteres Werratal“
Ort: Am Anglerteich

Gerstungen – Samstag, 3. September – 19 Uhr
Ort: „Der Laden“ des Kunstvereins Gerstungen e.V. in der Karlstraße 23

Falken (Treffurt) – Freitag, 9. September – 19 Uhr
Ort: St. Martinskirche

Altefeld (Herleshausen) – Samstag, 24. September – 19 Uhr
Ort: ehemaliges Hotel St. Georg (St. Georgstraße 10) Ausgebucht!!!

Völkershausen (Wanfried) – Freitag, 30. September – 18 Uhr
Ort: Gut Marienhof

Ruhla – Freitag, 14. Oktober – 19 Uhr
Ort: Trinitatiskirche Ruhla

Wendehausen – Sonntag, 30. Oktober – 17 Uhr Ort: Bonifatiushaus

Bad Salzungen – Freitag, 4. November – 19 Uhr Ort: Stadtbibliothek

Völkershausen (Vacha) – Samstag, 12. November – 18.30 Uhr Ort: Michaeliskirche

Heldra – Sonntag, 17. Dezember – 17 Uhr Ort: Kleegarten

Lichtfänger

Gedichte

Seit 19 Jahren gibt die Literarische Gesellschaft Thüringen jedes Jahr ein Gedichtbändchen heraus und stellt damit einen Autor oder eine Autorin aus Thüringen vor. 16 meiner Gedichte und zwei wunderschöne grafische Arbeiten von Arne Panke aus Gerstungen sind nun seit Weihnachten gedruckt. Ich freue mich sehr darüber! Wer Interesse hat, kann den Gedichtband unter www.literarische-gesellschaft.de/publikationen/jahresgaben für ein ganz kleines Geld erwerben.

#dorfdichterin #heimatlyrik #Thüringen #wartburgkreis

Anker in der Zeit

Gedichte

Dinge, die sich nicht ändern,
sind wie Anker in der Zeit.
Wie die Tauben
auf dem Dachfirst des Waldhofes,
die seit Jahr und Tag
Morgensonne auf dem Gefieder haben.
Wie der Waldhof selbst,
wo der Großvater die Kühe zur Weide trieb,
dann der Vater
und nun der Sohn.

Dinge, die sich nicht ändern,
sind wie Anker in der Zeit.
An denen der Blick Halt findet,
an denen der Gedanke Halt findet,
im unablässigen Fortschritt,
der sich in Schichten
auf die Landschaft legt
und die Vertrautheit der Dinge
fremd überzieht.

Bis auch dieses Fremde
mit den Jahren
Gewohntes wird.
Während zugleich
die verlorenen Dinge noch immer
wie unsichtbare Löcher
in der erinnerten Gegend klaffen.

Vergangenes verschwindet
nie vollständig.
Es ruht nur verborgen
unter den Krusten
abgelaufener Zeit.

Die Kopfweiden am Weg,
der Kirchturm im Dorf,
die Tauben auf dem Dach
sind Gegenstand zahlloser Engramme –
wie Inschriften auf einem Stein
mir ins Gedächtnis geprägt –
sind Dinge, die sich nicht ändern,
sind Anker meiner Lebenswelt.

Text & Foto Sandra Blume

 

Was macht eigentlich Poeta?

Allgemein

Ihr Lieben!

ich habe mich etwas rar gemacht auf diesem Blog und zumeist eher auf facebook veröffentlicht. Es war – wenngleich für Euch kaum sichtbar – für mich ein sehr aktives Jahr:

Ich habe in Eisenach mit Freunden ein großes Literaturfest organisiert und auch selbst in Weimar auf dem juliimjuni-Festival gelesen. Eine besonders große Freude war mein (digitaler) Auftritt auf der Frankfurter Buchmesse, am Stand des Freistaats Thüringen mit meinem Gedicht „Anker in der Zeit“. Die Messebesucher konnten ein eigens dafür gedrehtes Video dazu sehen und natürlich hören.

Der Verlag Thüringer Landstreicher hat im September einen Wandkalender mit meinen Fotos und Texten herausgegeben, der hier in der Region in den Buchhandlungen zu haben ist. Zumindest noch 😉

Und aktuell habe ich für die Literaturzeitschift DASGEDICHT eine Netzanthologie herausgegeben und hörbar gemacht. Über 40 Lyriker aus Deutschland, Österreich und der Schweiz haben sich mit mehr als 100 Texten an der Ausschreibung „Das flüchtige Schöne einfangen“ beteiligt.  Ab 16. Januar wird die Anthologie in Folgen auf DASGEDICHTblog veröffentlicht.

Es war also nur vermeintlich still um mich und ich bin froh, wenn zum Jahresende nun endlich ein wenig Ruhe einzieht.

Ich sende Euch liebe Grüße aus dem Hügelland und wünsche Euch einen zauberhaft schönen Advent!

Sandra Blume

Buchmesseo

Bernshäuser Kutte

Fotos

Immer und immer zieht es mich zum Wasser. Zu Flüssen, Teichen und verwunschenen Seen. Fünfzig Meter tief ist der Erdfallsee Bernshäuser Kutte in der thüringischen Rhön. Sein Wasser ist wie Seide und darüber liegt eine eigenartige Lautlosigkeit. Kein zulaufender Bach plätschert und vom stürmischen Wind des Tages erreicht nur eine sachte Brise das Wasser im stillen Krater.

DAS GEDICHTblog : Das flüchtige Schöne einfangen

Gedichte

Für eine neue Netz-Anthologie macht sich das Online-Forum der Zeitschrift DAS GEDICHT, http://www.dasgedichtblog.de, auf die Suche nach dem Schönen. Über Jahrhunderte war die Kunst auch eine Instanz der Ästhethik. Seit längerem aber herrscht die Scheu vor einer Makellosigkeit der Oberfläche im modernen Kunstbetrieb. Welcher Künstler im 21. Jahrhundert möchte schon dem Verdacht ausgesetzt sein, seine…

über Letzte Erinnerung: Einreichungen zur neuen Netz-Anthologie »Dem Schönen abgelauscht« bis 31. Mai — DAS GEDICHT blog

Liebe Schreibende hier auf WordPress – ich freue mich, wenn ihr Euch beteiligt! Bin gespannt auf Eure Texte!

Liebe Grüße Sandra Blume