Allein

Gedichte

Im Unterholz des Waldes
Seelenpfade finden.
Allein.
Die Vögel einzig zur Gesellschaft.

Zwischen totem Astwerk
und unendlichem Farn,
der heraufgrünt ans Licht,
zwischen Moos und Brombeerranken.

Sachte seine Schritte setzen.

Dort, wo gründuftende Brennesseln
in wässrigen Senken sprießen,
eine vergessene Feder entdecken,
glänzend weiß am Bach.

Nicht länger allein.
Alle Vögel zur Gesellschaft.
Und Moos und Nesseln und Farn.
Und Weißdorn, der eben erblüht.

5 Gedanken zu “Allein

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s