Allein

Gedichte

Im Unterholz des Waldes
Seelenpfade finden.
Allein.
Die Vögel einzig zur Gesellschaft.

Zwischen totem Astwerk
und unendlichem Farn,
der heraufgrünt ans Licht,
zwischen Moos und Brombeerranken.

Sachte seine Schritte setzen.

Dort, wo gründuftende Brennesseln
in wässrigen Senken sprießen,
eine vergessene Feder entdecken,
glänzend weiß am Bach.

Nicht länger allein.
Alle Vögel zur Gesellschaft.
Und Moos und Nesseln und Farn.
Und Weißdorn, der eben erblüht.

5 Gedanken zu “Allein

  1. So schön versprachlichte Sinneseindrücke..: Beim Lesen hatte ich sofort eine Stelle im Wald vor Augen, an der an einem Bach Buschwindröschen blühen, und hörte den Grünspecht lachen…

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  2. Ja, fein eingefangen die Waldstimmung. Dort fühle ich mich auch nicht allein, wohl aber in der Fußgängerzone der Stadt.

    Liebe Grüße,
    Silbia

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