Wie der Schnee fällt

Gedichte

Lautlos
segeln kleine Federn
aus dem großen Wolkenbett.
Ein Kind singt,
ein Klavier klingt,
am späten Nachmittag.

Ein grauer Horizont beginnt
nur eine Handbreit hinterm Gartenzaun.
Die Flocken fallen dicht
eine tapfere Amsel spricht
ihr Lied in den kalten Schnee.

Unablässig gehn sie nieder
von einem Himmel, der verschwand,
und legen sich wie ein Gefieder
sacht auf das erstarrte Land.

©Poeta 2016

4 Gedanken zu “Wie der Schnee fällt

  1. Avatar von aufden2tenblick

    Das Bild nimmt mir den Atem – wunderschön!! 🙂
    Die sanften Verse dazu – wunderbar!
    Tolle Fotos hast du auch vom Wald, den ich liebe. Deine Naturtexte sind sehr ansprechend für mich!
    Ach, ich komme wieder…

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    1. Avatar von Sandra Blume

      Danke Dir sehr! Dann bleiben wir in Verbindung. Ich bin immer froh über solche Begegnungen! Das Leben in der Provinz – zwischen den Hügeln – hat viele Vorteile, nur trifft man leider nur ganz selten andere Dichter 😉

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      1. Avatar von aufden2tenblick

        Gerne! Ich werde dich lesen, wenn ich auch nicht auf „Folgen“ klicke, das mache ich nie, komme lieber so hereinspaziert. 🙂

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